Eine Urlaubsvertretung mit Folgen

Startseite
Wir über uns
Bildung
Berufsschule
Trinkwasser
Patenschaften
Spenden
Neuigkeiten
weltwärts
Reiseberichte
Uganda
Links
Der Verein
Der Verein
Entwicklung
Partnerverein
Mitarbeit

Die eigentliche Geschichte unseres Vereins beginnt am 3. Juli 1989.
An diesem Sonntag hat der junge Priester Aquirinus Francis Kibira aus Uganda die Urlaubsvertretung des kath. Pfarrers der Gemeinde Christkönig in Hessisch Lichtenau übernommen. Er studiert zu dieser Zeit in Rom Hebräisch und Bibelwissenschaften und hat in Selbststudien die deutsche Sprache erlernt. In den folgenden Wochen arbeitet er in der Gemeinde eng mit der Gemeindereferentin Marliese Löffel zusammen, die in dieser Zeit den freundlichen jungen Priester und durch ihn sein Land kennen lernt. Dass aus dieser Begegnung später der Verein TOGETHER Hilfe für Uganda e.V. erwachsen sollte, können beide nicht ahnen.

Deutlich wird in dieser Zeit, dass Father Aquirinus sich auch von Rom aus für seine Heimat einsetzt und dass er Hilfe braucht. Es ist alles sehr schwierig für ihn.
Deshalb werden viele Interessierte angesprochen, unterstützt vor allem auch von Klaus Löffel. Nach einigen Jahren zeigt die zähe Arbeit erste Erfolge. Es gründet sich eine Initiativgruppe, die miteinander plant und nach Wegen der Hilfe sucht.
Im Sommer 1995 wird ein erster Hilfstransport auf den Weg gebracht. Fast zeitgleich fliegt eine Gruppe nach Uganda. Die Erlebnisse und Erfahrungen im Heimatdorf von Father Aquirinus - Bulyansungwe – und die ersten Kontakte zur Bevölkerung dort hinterlassen tiefe Eindrücke. Die inzwischen gewachsenen Verbindungen veranlassen einen Kreis von 17 Personen im Oktober 1998, den Verein TOGETHER Hilfe für Uganda e.V. zu gründen.
Die Hilfe zur Selbsthilfe und Schaffung von Zukunftsperspektiven für die Bevölkerung in Uganda stehen dabei an erster Stelle.
Zu den Schwerpunkten unserer Arbeit, mit der wir die Bevölkerung bei ihrem Einsatz für bessere Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten unterstützen; gehören Gesundheitsfürsorge, Bildung – d.h. die finanzielle Hilfe beim Besuch der Schule, bei Ausbildung oder Studium – und die Verbesserung der Lebensbedingungen.
Wichtig ist uns, dass alle Maßnahmen mit den einheimischen Koordinatoren abgesprochen und deren Wünsche und Ideen berücksichtigt werden.
Auch in Deutschland betreibt der Verein verschiedene Aktivitäten, um über Kultur, Tradition, Alltag und die Lebensverhältnisse der Menschen in Uganda zu informieren. Aktionen wie ein jährlicher Solidaritätslauf oder die Feier eines Erntedankfestes zugunsten unserer Projekte werden organisiert. Begegnungen in Erwachsenenkreisen, Schulen und Kindergärten werden gestützt auf Filme, Diavorträge und Diskussionen, die großen Anklang finden.
Die Einnahmen von Spendern und Sponsoren fließen zu 100 % in die Projekte. Über die Verwendung der Mittel wird regelmäßig berichtet.

Mitglieder des Vereins reisen regelmäßig auf eigene Kosten nach Uganda, wo Begegnungen mit der Bevölkerung im Mittelpunkt stehen. Des Weiteren werden mit den Verantwortlichen vor Ort künftige Schritte abgeklärt und der Fortgang der Projekte beobachtet.
Auch hier trägt das ehrenamtliche Engagement.
Die entstehenden Verwaltungskosten können gering gehalten werden; sie belaufen sich zur Zeit auf 1 % der Einnahmen.
Die Arbeit von TOGETHER Hilfe für Uganda e.V. ist ein Beispiel dafür, wie gemeinnütziges und ehrenamtliches Engagement eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen in einem afrikanischen Land bewirkt und in der deutschen Bevölkerung zu mehr Verständnis und sozialer Aufgeschlossenheit gegenüber einem anderen Kulturkreis beitragen kann.

Impressum
Kontakt